DIE ACHT VULKANISCHEN INSELN


NACHRICHTEN AUS EL HIERRO, LA PALMA, LA GOMERA, TENERIFFA, GRAN CANARIA, FUERTEVENTURA, LANZAROTE, LA GRACIOSA


SOMMER 2018: DAMIT DAS BADEVERGNÜGEN AN DEN KANARISCHEN STRÄNDEN IMMER EIN VERGNÜGEN BLEIBT ... TIPPS UND AUSRUFEZEICHEN FÜR SCHWIMMER. ROTE FLAGGE AM STRAND IST WIE EINE ROTE AMPEL IM STRASSENVERKEHR!

 

photo © by león w. schoenau
photo © by león w. schoenau

Auf allen Kanareninseln läuft auch dieses Jahr zur Ferien- und Badesasion die Aktion: " Canarias 1500 km de costa/ Canarias 1500 km Küste". Die Anlässe sind aktuell und immer wieder besorgniserregend. Zu viele Menschen bezahlen ihren Leichtsinn beim Schwimmen mit dem Leben.

„Der beste Rettungsschwimmer ist die Aufklärung“, davon ist Sebastián Quintana überzeugt und wiederholt es immer wieder. Vor nunmehr fünf Jahren initiierte der kanarische Journalist eine Kampagne zur Unfallverhütung an der Küste mit Werbespots, die auf die Gefahren beim Baden im Meer aufmerksam machen. „Canarias, 1.500 kilómetros de costa“ nennt sich die Kampagne, die dieses Jahr mit einem Zwölf-Punkte-Katalog auch vom Cabildo von Gran Canaria und mehreren Tourismusunternehmen unterstützt wird.

 

Sebastián Quintana weist darauf hin, dass bei 80% der tödlichen Badeunfälle nachgewiesen werden kann, dass die Opfer den Gefahrenhinweis am Strand nicht beachtet haben. Eine rote Flagge, so Quintana, müsse ebenso beachtet werden wie eine rote Ampel, und falls eine gelbe Flagge am Strand flattert, dürfe man allenfalls bis zu den Knien ins Wasser, mahnt er. Ein sicheres Baden im Meer sei nur bei grüner Flagge gewährleistet."

 

Prägen Sie sich bitte beim Baden an den Küsten diese 12 Regeln ein - für ungetrübte kanarische Urlaubsfreuden ...

 

" 1. Eine rote Flagge ist eine rote Ampel – Eine rote Flagge heißt schlicht und einfach Baden verboten.

 

2. Strände ohne Rettungsschwimmer, niemand wird dich retten – Wer an Badestellen oder Stränden ins Wasser geht, an denen keine Rettungsschwimmer im Dienst sind, geht ein erhöhtes Risiko ein.

 

3. Kämpfe nie gegen die Rück­strömung – Die Rückströmung ist eine der häufigsten Ursachen für Badeunfälle. Unerfahrene Schwimmer neigen dazu, panisch gegen die Rückströmung anzuschwimmen, die sie aufs Meer hinauszieht. Anstatt in Panik zu verfallen, sollte man quer zur Strömung in ruhigeres Wasser schwimmen.

 

4. Baden in Stauseen oder Wasserbecken – Bevor man in einem Stausee oder Staubecken in den Bergen badet, muss geklärt werden, ob es erlaubt ist.

 

5. Vorsicht mit Schwimmflügeln – Trotz Schwimmflügeln sollten Kinder nie aus den Augen gelassen werden. Ein Baby bis zu zwölf Monaten kann innerhalb von nur 27 Sekunden ertrinken.

 

6. Angeln an der Steilküste - nur mit Helm – Bevor man an der Steilküste angeln geht, sollte man sich immer über Wetterlage und Brandung informieren sowie einen Helm tragen.

 

7. Badegäste mit eingeschränkter Mobilität – Personen mit körperlichen Behinderungen oder Einschränkungen sollten stets die an den Stränden angebotenen Dienste in Anspruch nehmen.

 

8. Jetskis und Boards – Wer Wassersportarten ausüben möchte, sollte immer einen sicheren Abstand von 200 Metern zu Badegästen wahren.

 

9. Tauchen ist ein Risikosport – Von Tauchgängen im Alleingang ist abzuraten. Taucher sollten mindestens zu zweit unterwegs sein und ihr Equipment immer sorgfältig prüfen. Außerdem sollte jeder sich seiner persönlichen Fähigkeiten bewusst sein und sich nicht überschätzen.

 

10. Selfies an der Küste – Andenken in Form von Selfies an der Küste, insbesondere an der Steilküste oder vor felsigen Kulissen, können lebensgefährlich sein.

 

11. Achtung Senioren! – Besonders ältere Menschen sollten beim Baden im Meer sehr vorsichtig sein. Die meisten Ertrinkungsopfer auf den Kanarischen Inseln sind zwischen 55 und 75 Jahre alt.

 

12. Nie mit vollem Magen ins Wasser – Dass die Gefahr eines Temperaturschocks nach dem Essen, wenn der Körper mit der Verdauung beschäftigt ist, steigt, ist kein Ammenmärchen. Nach dem Essen sollte mit dem Baden mindestens zwei Stunden gewartet werden." (Source: www.wochenblatt.es )

 

Aktuelle Informationen (fortlaufend) auch hier (in Spanisch):

https://www.facebook.com/canarias1500kmcosta/?ref=page_internal


NACHRICHTEN AUS DEM "VULKANISCHEN UNTERGRUND"


2 | 11 / 2017: NEUE INFORMATIONEN ÜBER SEISMISCHE AKTIVITÄTEN AUF DEN SIEBEN KANARISCHEN INSELN. Das Instituto Geográfico Nacional de España (IGN) hat auf seiner Website einen neuen Bereich eingerichtet, in dem Informationen über Erdbeben und Deformationen sichtbar gemacht werden. Zur schnellen aktuellen Information ist  eine Karte mit den aktuellen seismischen Vorgängen hilfreich. ZUM AKTUELLEN MONITORING HIER ...

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