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EL HIERRO: DATEN UND FAKTEN



Gesamtfläche

268, 71 Quadratkilomter

 

Bevölkerungszahl

rd. 10.700 Einwohner

 

Hauptstadt

Valverde

 

Gemeinden

La Frontera

El Pinar

Valverde

 

Flughafen

El Hierro

 

Passagierhafen

La Estaca

 

Sportboothäfen

La Estaca

La Restinga

 

Öffentliches Krankenhaus

Inselhospital „Nuestra Señora de Los Reyes“

 

Museen

„Casa Las Quinteras“, Völkerkundliches Museum, Valverde

„Centro de Interpretación del Parque Cultural El Julan“, El Julan

„Centro de Artesanía de Valverde“, Kunshandwerksmuseum

Museumsdorf Guinea mit Zentrum für Rieseneidechsen

 

Gastronomische Spezialitäten der Insel

Kanarischer Eintopf

Frischer Papgeienfisch

„Tollos de pescado“, Gericht aus Trockenfisch

Reis mit Schüsselschnecken

„Sancocho“, Eintopf aus Bohnen und Schweinefleisch

Aprikosensalat

„Quesadillas“, Törtchen aus ungesalzenem herreñischen Frischkäse

„Papas arrgugadas“, Runzelkartoffeln, serviert mit roter bzw. grüner Soße (mojo)

 

Höchster Punkt der Insel

„Malpaso“ mit 1.501 m

 

Die gesamte Insel gilt als Weltbiosphärenreservat der UNESCO (seit dem Jahr 2000)

 

Naturschutzgebiete

Mencafete

Felsandschaft vor der Küste „Roques de Salmor“

Tibataje

Las Playas (Naturdenkmal)

Ventejeís, Timijiraque

Frontera (Landschaftspark)

Punta de La Restinga (Maritimes Schutzgebiet)

 

Repräsentative Inselflora

Sadebaum

kanarische Pinie

Kanarenlorbeer

Wacholderbäume

Tabaiba (Familie der Wolfsmilchgewächse)Vogelknöterich

 

Repräsentative Inselfauna

Kanarenbuchfink, Riesenechse ,Zackenbarsch, Lorbeertaube, Blaufink, Wiedehopf, Turmfalken, Kolkraben

 

Quellen: Promotur Islas Canarias, Patronato Insular de Turismo de El Hierro, eigene Recherchen: ©EDITIONCANARIAS


Photo © by León W. Schoenau, editioncanarias
Photo © by León W. Schoenau, editioncanarias

Das bedeutendste Volksfest der Insel, das Fest zu Ehren der Inselpatronin „Bajada de la Virgen de Los Reyes“ findet aller vier Jahre statt. Das letzte Mal wurde es im August 2013 gefeiert. Das kommende in 2017.

 

Weitere inseltypische Feste

 

Januar

17./ Fest des San Antonio Abad, El Pinar

Februar

1.Februar-Sonntag: Fest der Heiligen Jungfrau „Nuestra Señora de la Candelaria“, Los Llanillos/ La Frontera

Februar/März

Karneval in Valverde und La Frontera

März

19./ Fest zu Ehren des San José in Isora

April

25./ Hirtenfest/ Los Pastores in La Dehesa

Mai

3./ Fest des Heiligen Kreuzes /La Cruz in El Pinar

15./ Fest von San Isidro in Valverde

19./ Fest La Caridad in San Andrés

Juni

24./ Fest von San Juan in La Restinga, Las Puntas, Tamaduste und Pozo de Las Calcosas

29./ Fest zu Ehren des San Pedro in Mocanal

Juli

16./ Fest der heiligen Jungfrau „Virgen del Carmen in La Restinga und San Andrés

19./„Nuestra Senõra de Fátima in Isora

August

1.Sonntag im August: Fest des San Salvador in La Frontera

10./ Fest des San Lorenzo in La Frontera

15./ Fest der Heiligen Jungfrau La Candelaria in La Frontera

September

8./ Fest der Heiligen Jungfrau Nuestra Señora Los Remedios in San Andrés

12./Fest von La Paz in El Pinar

14./Fest von San Telmo in Echedo

24./Fest der Heiligen Jungfrau „Nuestra Señora de Los Reyes“ in La Dehesa

(in der davor liegenden Nacht finden die „Los Faroles“ statt, Wanderungen von mehreren Ortschaften der Inseln aus bis nach La Dehesa)

Oktober

19./ Fest der Heiligen Jungfrau „Nuestra Señora de La Peña“ in den Dörfern Mocanal, Erese, Guarazoca

28./ Fest des San Simón in Sabinosa

November

30./ Fest des San Andrés Apóstol in San Andrés

Dezember

8./Fest der Heiligen Jungfrau „Nuestra Señora de La Concepción“ in Valverde

 

Zusammengestellt nach Angaben des Patronato de Turismo El Hierro. Angaben ohne Gewähr. Die Termine können sich fallweise ändern. Fragen Sie besser im Vorfeld direkt nach bei: turismo@el-hierro.org

Photo © by León W. Schoenau, editioncanarias
Photo © by León W. Schoenau, editioncanarias

EL-HIERRO-NACHRICHTEN/ AUSGEWÄHLT VOM PUBLISHER


EL HIERRO/CANARIAS. 10.10.2017 - 6. JAHRESTAG DES AUSBRUCHS DES UNTERSSISCHEN VULKANS "TAGORO" (AUCH "EL DISCRETO" GENANNT): "Am 10. Oktober jährte sich zum sechsten Mal die Geburt des submarinen Vulkans Tagoro im Meer vor der Südspitze El Hierros. Noch immer ist er in einer Phase der Ausgasung aktiv und gibt große Mengen von Nährstoffen in die Umgebung ab, welche die Erholung des durch den Ausbruch beschädigten Ökosystems fördern. In einer Verlautbarung erinnert das Spanische Ozeanografische Institut (IEO) daran, dass der Vulkan ab dem 10. Oktober 2011 sechs Monate lang große Mengen an Magma, Hitze und Gasen freisetzte. Dies sorgte in den Gewässern vor El Hierro, einem der reichsten und produktivsten Ökosysteme Europas, für erhebliche Beeinträchtigungen. Gleichzeitig kündigte das IEO an, dass das Forschungsschiff „Ángeles Alvariño“ bald nach El Hierro zurückkehren wird, um die 24. ozeanografische Beobachtung und Kontrolluntersuchung der vergangenen sechs Jahre unter der Bezeichnung VULCANO-II-1017 durchzuführen. Sie ist Teil des Projekts VULCANO-II des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie und Wettbewerb, an dem außer dem IEO auch die Universitäten von Las Palmas de Gran Canaria und La Laguna sowie das „Museo de la Naturaleza y el Hombre“ auf Teneriffa beteiligt sind. Aus Anlass des „Vulkangeburtstags“ haben die beteiligten Wissenschaftler und Techniker ein vierminütiges Video zusammengestellt, in dem zum ersten Mal Unterwasseraufnahmen zu sehen sind, die der Tauchroboter ROV Liropus 2000 im April 2017 gemacht hat. Diese zeigen die Ausgasungen durch Spalten und kegelförmige Öffnungen im Primär- und Sekundärkrater und die sie umgebenden weißlichen Bakterienkolonien, die sich von dem ausgestoßenen Schwefel ernähren." (SOURCE: WOCHENBLATT, 27.10.2017)

"El 10 de octubre de 2011, hace hoy 6 años, el territorio español se amplió con el surgimiento de un nuevo edificio volcánico: el volcán submarino Tagoro, en la isla de El Hierro, que, durante más de 6 meses, emitió al medio marino grandes cantidades de magma, calor y gases, que produjeron fuertes anomalías físico-químicas en uno de los ecosistemas más ricos y productivos de Europa. A día de hoy, este mismo volcán, aún activo en fase de desgasificación, ha sido el responsable de emitir grandes cantidades de nutrientes que han producido un efecto de fertilización natural que está permitiendo la recuperación del ecosistema. Con motivo del sexto aniversario del nacimiento del volcán submarino Tagoro, todo el equipo científico y técnico de los proyectos Vulcano y Vulcana han realizado un video divulgativo de 4 minutos de duración en el que se muestra, por primera vez, imágenes inéditas submarinas adquiridas con el ROV Liropus 2000, del Instituto Español de Oceanografía, durante la campaña Vulcana0417 en abril de este año. Las imágenes muestran claramente estas salidas de calor y gases por grietas alojadas en el edificio volcánico alrededor de los cráteres primario y secundario y, asociadas a ellas, grandes extensiones de placas bacterianas de color blanquecino ligadas al consumo de azufre. Además, se muestra no solo la dificultad de las medidas con instrumentos colocados en el interior del cráter, sino también, la belleza de la naturaleza y de cómo esta, 6 años después, ha colonizado la zona casi por completo." (Source:Youtube VULVA VolcanElHierro)


WICHTIGES IM RÜCKBLICK (AUSWAHL VOM PUBLISHER)


08.06.2016. EL HIERRO. TAUFE EINES (UNTERWASSER) VULKANS.

Source: Zitat. Diario de Avisos
Source: Zitat. Diario de Avisos
Source: ZItat aus der Presse-Information des www.ieo.es
Source: ZItat aus der Presse-Information des www.ieo.es

DER UNTERWASSERVULKAN VOR EL HIERRO HEISST NUN OFFIZIELL "TAGORO". Als Namensgeber für das "Taukfind" gibt sich das Hydrografische Institut (Instituto Hidrográfico de la Marina (IHM) zu erkennen. Es hat auf den neu erschienenen Karten den vor El Hierro befindlichen Unterwasservulkan den Namen Tagoro für den bislang Namenlosen eingetragen. Stimmt nicht ganz: Zuvor war immer vom “volcán submarino de la isla de El Hierro” die Rede. Ein deutscher kanarenblogger nannte ihn jahrelang "ELDISCRETO" in seinen Blogs.  Der Antrag auf die "Taufe" wurde von Forschern des Ozeanografischen Institut Spaniens (IEO) gestellt. Im Oktober 2011 begannen die unterseeischen Eruptionen , 1,8km vor der Küste von La Restringa. Er wuchs durch den Ausbruch auf gut 400m Höhe ab Meeresboden an. Im März 2012 stockten die Eruptionen und er "verstummte". Fachleute aber sagen mit Kennermiene: Er schläft nur? Und bleibt weiterhin unsichtbar: Seine Spitze liegt 89m unter der Wasseroberfläche. Auf dem Meeresgrund nimmt er die stattliche Fläche von rund 738x950 ein. Das "Tagoro" ist berberisch (Wurzel: Nordafrika) und bedeutet soviel wie "Runde Ansammlung von Steinen" oder "Ort der Begegnung".

León W. Schönau, EDITIONCANARIAS

Photo©byLeónWSchoenau. EDITIONCANARIAS
Photo©byLeónWSchoenau. EDITIONCANARIAS

DAS BILD ZUM THEMA, VON EDITIONCANARIAS: Wir stehen am Ufer des Atlantiks und schauen, zusammen mit "Anderen", Richtung Mar de Calmas, dorthin, wo in rund 2 km Entfernung der gerade neu getaufte TAGORO schläft. Die Menschen, die hierher kommen oder kamen wissen Bescheid um die vulkanischen Kräfte, die schon immer ein Rolle auf den Kanarischen Inseln spielen und spielten. Die Zeit eines Menschenlebens aber reicht nicht, um die inneren Kräfte der Erde zu begreifen. Wohl gerade deshalb lösen sie sowohl Faszination als auch Ängstlichkeiten aus. Die Steinmännchen, von Menschen ersatzweise symbolisiert und hier aufgereiht, bewahren jedenfalls die Ruhe und melden uns den besonderen Ort rechtzeitig an. Der Rest ist Meditation und Fantasie ... León W. Schoenau


Source: Photo Geomar. Maike Nicolai
Source: Photo Geomar. Maike Nicolai

19.02.2016. EL HIERRO. TAUCHBOOT "JAGO" ERKUNDET DEN UNTERWASSERVULKAN (z.Zt. INAKTIV) AUF EL HIERRO.

Dr. Andreas Villwock Kommunikation und Medien, GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

"Zum ersten Mal haben Wissenschaftler den untermeerischen Vulkan vor El Hierro mit ihren eigenen Augen untersucht. Auf einer Expedition mit dem deutschen Forschungsschiff POSEIDON nutzte ein Team von Forschern der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC), des Instituto Español de Oceanografía, Centro Oceanográfico de Canarias (IEO) und des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel das bemannte Tauchboot JAGO, um Einblicke aus erster Hand zu bekommen. Dabei konnten spanische Experten einen vermutlich jüngeren Krater des Unterwasser-Vulkans genau betrachten, in dem über ein Gebiet von 100 Quadratmetern verteilt noch immer warmes Wasser austritt. El Hierro, die jüngste Insel der Kanaren, ist zurzeit die geologisch aktivste: 500 Jahre lang war keine vulkanische Aktivität mehr zu beobachten – bis am 10. Oktober 2011 ein untermeerischer Vulkan etwa zwei Kilometer vom Küstenort La Restinga entfernt ausbrach. Angetrieben von Bedenken, der neue Vulkan gefährde die Insel, wurden umfangreiche Forschungsarbeiten initiiert. Doch erst mehr als vier Jahre später konnten Wissenschaftler das Gebiet tatsächlich in Augenschein nehmen. Auf der Expedition POS494/2 mit dem Forschungsschiff POSEIDON (7. bis 15. Februar 2016), die unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel stand, dokumentierten sie mit dem Forschungstauchboot JAGO die Entwicklung des Gebiets und die noch immer andauernde hydrothermale Aktivität. Sie sammelten Proben von Gasen, Flüssigkeiten und anderen Produkten vulkanischen und hydrothermalen Ursprungs. „Das Projekt VOLCANO erfasst die vulkanische Aktivität El Hierros seit der Eruption im Oktober 2011. Aber auf der aktuellen Expedition profitierten wir von der einmaligen Gelegenheit, die Entwicklungen am Meeresboden mit dem Tauchboot JAGO zu untersuchen“, fasst Prof. Juana Magdalena Santana Casiano zusammen. Die chemische Ozeanografin des Instituts für Ozeanografie und globalen Wandel an der Universität von Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC) untersucht die physikalischen und chemischen Störungen, mit denen der untermeerische Vulkan die Zusammensetzung und die Aktivität der lokalen Plankton-Gemeinschaft gravierend beeinflusst. „Unsere Erkenntnisse verdeutlichen, dass die Phase der Gasaustritte wie ein natürliches Labor funktioniert, in dem sich Auswirkungen des globalen Wandels auf die marine Umwelt beobachten lassen.“

(Source: Presse-Information GEOMAR Kiel, Auszug). Mehr lesen-hier ...