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EDITIONCANARIAS - DIE EDITIONEN  FÜR EL HIERRO


BILDKALENDER, IMMERWÄHREND


"EL HIERRO - PARA SIEMPRE", IMMERWÄHRENDER KALENDER, DEUTSCHE AUSGABE, SPANISCHE AUSGABE

Coming soon!


Leider war dies der letzte JAHRESKALEDER für  /von El Hierro! Aber nicht traurig sein: Es geht weiter. Bis ca. Mitte August 2017 erscheint hier der neue Kalender "El HIERRO - FÜR IMMER", ein immerwährender Kalender, voll exklusiver Fotos von Janay Machín Rodríguez und León Wolfgang Schönau. Bitte noch etwas Geduld.


VORBEI! DAS WAR DER EDITIONCANARIAS FOTOKALENDER "EL HIERRO 2017 - SCHEUE SCHÖNHEIT MITTEN AM RANDE"



ÜBER DEN  KALENDER "EL HIERRO 2017"/ LETZTE AUSGABE!


UND WIEDER IST ES GELUNGEN: Zwei Fotobegeisterte, eine Fotografin aus El Hierro, Janay Machín Rodríguez, und der Herausgeber von EDITIONCANARIAS und Fotograf, León W. Schönau, haben sich erneut zusammengetan, um ihre wichtigsten Sichten von dieser wunderbaren Insel zu einem Bildkalender zusammen zu fügen. Es flossen die Erfahrungen früherer Zusammenarbeit mit ein, und siehe, da, es kamen auch einige neue und so noch nicht gesehene Bilder zustande. Nun ist der Kalender fertig und steht für die Fans der Insel zur Verfügung. Leider wird es der letzte dieser Serie sein. Also zugreifen!


WAS MACHT DENN EIGENTLICH NUN DIESEN KALENDER AUS?

Diese Insel, wird denen, die sie kennen lernen, eines Tages urplötzlich sehr nahe sein. So meine Erfahrungsprognose ... Dennoch ist sie vielen noch fern. Und, obwohl zur EU gehörend, wenngleich fernab am westlichsten Ende im weiten Atlantik, bleibt sie auch heute noch bescheiden am Rande des sonst sehr lauten Kanarentourismus. Weil sie so scheu ist? Weil sie so schön ist? Beides sind Argumente und Qualitäten die zunächst irritieren. Aber es sind zwei Inselaspekte, die hier mitten im Atlantik, rund 1500 km von Spanien entfernt und gültig die diese einmaligen 268 Quadratkilometer, unbedingt zusammen gehören. Der Massentourismus, wie gesagt, springt hierauf (ausnahmsweise mal:"erfreulicherweise") nicht an. Und so trifft man auf El Hierro vieles vergessen Geglaubte an: Historie, Menschen, Natur, Brauchtum, Kultur, Emotion und Musik ... Und atmosphärisch Einmaliges: Ruhe, Stille, Naturtöne der anderen Art ... In 13 ausgewählten Fotos, fotografiert von Janay, Fotografin aus El Hierro, und dem langjährigen deutschen Kanarenlreisenden und Fotografen León Wolfgang, führen Sie in diesem Kalender 2017 nun dorthin. Eine Sympathiererklärung! Und eine Bildstrecke für diejenigen, die sich auf de Weg machen wollen, die schöne scheue Insel mit eigenen Augen zu erleben. Eben die andere Art der Weltentdeckung in Europa. ¡Bienvenido a El Hierro!

Ihr Herausgeber León Wolfgang Schönau


AUS DEM KALENDERESSAY "EL HIERRO".

SCHEUE SCHÖNHEIT - MITTEN AM RANDE

Es klingt paradox. Aber es ist so:

Da liegt sie , die kleinste und erdgeschichtlich jüngste Insel aller sieben größeren kanarischen Geschwister - auch heute noch - "weit draußen". Natürlich gehört sie zu Europa und stellt insofern sogar den südwestlichsten Zipfel der EU dar. Früher als "Ende der Welt" mit dem Meridian NULL (zero) veredelt und dadurch berühmt, dass "hinter ihr" der Abgrund der alten Welt, alles Unbekannte und Gefährliche, was man damals überhaupt denken konnte, begann. Inzwischen hat Greenwich den Nullmeridian, aber die Geschichte dazu lässt mit „zero“ nicht locker und fängt uns, ganz in diesem Sinne, immer wieder ein.

TAUSEND VULKANKEGEL DURCHZIEHEN DIE INSEL VON NORD NACH SÜD. ES WAR EINMAL: DIE VULKANISCHE STUNDE NULL.

Die Insel baute sich ihren Meeressockel auf, wuchs und wuchs und wuchs ... Felsenschroff weist sie heute noch darauf hin – aber berauschend schön, wie sich Meer und Wellen und Wind an ihr reiben, brechen und sie bestürmen: Geliebter Fels in der Brandung, auf dich ist Verlass... Das war und ist und wird dort sein: ein Leben auf Vulkanen, in Jahrtausenden geübt. Und, ganz natürlich, immer noch nicht frei naturgegebenen Überraschungen. Mutter Natur lässt sich, besonders was ihr Inneres betrifft, nicht so leicht in die Karten schauen. Etwa so wie Mitte Juli 2011, als es vor der Küste von La Restinga unterseeisch vulkanisch zu brodeln begann. Das alte Magmaspiel nach Riss und Überdruck. Beinahe hätte es eine neue kanarische Insel gegeben. Aber nur beinahe ... Sich auf das Vulkanische dieser Welt einlassen – auch das ist fortwährendes Thema dieser Insel.

EINFACH! SCHÖN!

Über tausend Meter hoch liegt ein Insel-Hochplateau wie aus dem Bilderbuch der irischen Buttermärchen, welliges Weideland, akkurat mit Steinmäuerchen vermessen und von ihnen durchzogen, mit glücklichen Kühen und Schafen drauf, den Milch- und Käsereichtum symbolisierend. Sattgrün dank der Passatfeuchtegeschenke, wenigstens in Winter und Frühjahr. Denn Wasser ist auch hier Leben. Und jeder Tropfen zählt heute wie damals.

MYTHEN!

So sind Bitten und Wunder um Wasser und Leben verwoben mit Heiligenlegenden und bodenverwurzeltem Glauben ans lebensspendende Nass: Es gibt einen Heiligen Baum, árbol garoé, eine Inselheilige, als Jungfrau der Könige, Virgen de Los Reyes, aller vier Jahre in Prozessionen fast über die ganze Insel getragen, die einzige (fast) heilige Heilquelle der Kanaren, pozo de salud ... Vieles Weitere hat mythische Qualitäten, gewiss aber mehr für Diejenigen, die sich, aus dem Reich des Faktischen des westeuopäischen Materialismus kommend, in eine Atmosphäre des Kultischen auf dieser Insel einlassen möchten. So lernen sie wieder sehen, wie Pinienwälder und Lorbeerwälder im Zusammenspiel mit Passat und Jahreszeiten zu Naturschauspielen werden könne. Die herreñische Kultur ist voll von Mythen und Erzählungen. Sie durchziehen sowohl Literatur als auch die Musik der Insel. Sie helfen den Inselbewohnern, mit den Herausforderungen des eigenen Lebens und der Gesellschaft zurecht zu kommen. Sie

beziehen sich auch auf die Altkulturen weit vor unserer Zeitrechnung als erste Siedler hier lebten, die sich Bimbaches nannten, ihre Götter verehrten, eigenes Recht und Gesetze schufen, ihre Königsresidenzen besaßen und am Tagoror Rat hielten ... Die Nachwelt rätselt bis heute an ihren „leteros“, den altkanarischen Felsinschriften.

RAU!

Die zerklüfteteten Vulkanfelder im Süden. Rau – und wiederum schön zugleich: Das erdgeschichtliche Werden und Wachsen in unseren Sinnen und unter unseren Füßen, als wäre es erst gestern gewesen. So kommt es uns vor, in den häufigen Szenenwechseln auf der offenere Bühne El Hierros: Auftritte in Säuselwind und Sturmgetöse, Tropensonne und Schattenkühle, Meeresschaum an spitzen Schlacken, kantigen Basalten ... Dann der feuchte Hauch in sattgrünen Lorbeeerwäldern. Später, unter Hitze des Mittags zebröselndes Vulkangestein in der Mondlandschaft der Lajiales .

SCHÖN!

Wieso wird behauptet, diese Insel sei vergessen? Sie läge immer noch am Rande der Welt? Nein, diese Insel will nur nicht weltläufig sein, nicht beliebig. Sie ist schließlich auch Weltbiosphärenreservat der UNESCO. Sie lebt inmitten ihrer Bewohner. Man spürt es auch als Besucher, wenn man auf ihr unterwegs ist. Möglichst zu Fuß. Und möglichst mit Blickkontakt zu ihren Menschen und Gebräuchen. Für Massentourismus ist sie nicht tauglich. Allerdings ist das auch keine Absage an den Tourismus. Wer auf diese Insel kommt, muss freilich wissen, dass ihr Beachpartys, Nightclubs, Strandanimationen oder DJ-Wettbewerbe fremd sind. Das Individuelle gewinnt hier. Deshalb gibt sich auch nicht sofort zu erkennen - will erschlossen, manchmal erobert werden. Es braucht seine Zeit ... Auf alle Fälle ist sie eine Belleza, eine Schönheit, scheu vielleicht, aber wie so Weniges in unserer Zeit, wahr und klar und Ruhe verbreitend. In uns und um uns herum. Da lohnt der weiteste Weg, mitten hinein in ein Inselabenteuer der neuen, inneren Art, das eigentlich nur am Rande des so oft um sich selbst drehenden Europas möglich ist.

TEXT©LEÓN.W.SCHOENAU

 

(Autorinformation)

Die Fotografien in diesem Kalender stammen von Janay Machín Rodríguez (El Hierro, Spanien) und León Wolfgang Schönau (Berlin, Deutschland)

 

JANAY liebt die Insel El Hierro und ihre Menschen. Als Fotografin genießt sie es, mit ihrer Kamera, bestimmte Momente festzuhalten, Landschaften und Atmosphärisches festzuhalten. Sie ist überzeugt davon, dass El Hierro weiterhin viele anziehende Möglichkeiten für ihr Fotohobby bietet.

LEÓN WOLFGANG bereist seit über 25 Jahren als Fotograf und Journalist die Kanarischen Inseln und hält sich auch längere Zeit dort auf. Ihn faszinieren ebenfalls die unterschiedlichen Landschaftsbilder und das besondere Licht der Inseln. Die Ergebnisse kann man in den Fotokalendern seiner EDITIONCANARIAS im CanariasShop.de betrachten. Auch auf Postkarten, Fotopostern, künstlerischen Leinwänden und in Texten mit kanarischen Motiven wird seine Leidenschaft für die Einmaligkeit der sieben Inseln im Atlantik deutlich. Seine weiteren Fotoarbeiten sind unter www.concept-text-design.de zu sehen.

 


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DER EDITIONCANARIAS-EL-HIERRO-KALENDER 2016


DER EDITIONCANARIAS-EL-HIERRO-KALENDER 2015


DER EDITIONCANARIAS-EL-HIERRO-KALENDER 2014

El Hierro-Fotokalender 2014. Titelblatt
El Hierro-Fotokalender 2014. Titelblatt

KALENDERSTORIES ZU BILDERN DER  BISHERIGEN EL-HIERRO-KALENDER


Pozo de las Calcosas, fast am Punta Norte, ist wohl die angesagteste Sommerfrische der Herreños. Von oben fällt dein Blick in die Bucht zuerst auf die strohgedeckten Hütten. Die ältesten davon sind die typischen Hochdachhäuser, uralte Konstruktionen, fast ausschließlich mit Naturbaustoffen errichtet: Steine, Holz, Stroh. Sorgsame Rekonstruktionen erkennt man durchaus. Aber, por díos, Improvisation waltet auch im weiten Rund dieses Sommer- und Wochendsiedlung am großen Naturbadebecken mit den Reststrukturen der letzten Lavaausflüsse.


photo©byleonwschoenau
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photo©leonwschoenau
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Lava wo liefst du hin? Als wäre es gerade gestern gewesen: Nur eben mal kurz erstarrt und nun gutnachbarschaftliche das Gesteinsbecken schützend. Ansonsten rauscht es hier mächtig, es brandet erfreulich zweckgebunden, denn das ruhig daliegende Badebecken wird ständig mit Frischwasser geflutet. Treppab von diesem  führt links ein Treppchen ins schon etwas umtostere Element. Hier ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt zum „Ein- und Ausstieg“ abzupassen.

 

Texte©by León W. Schönau. El Hierro im Februar 2014


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