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KANARISCHE FEST- UND FEIERTAGE


LASST UNS FEIERN! - EIN KANARISCHES LEBENSGEFÜHL!


SOURCE: TURISMO DE CANARIAS
SOURCE: TURISMO DE CANARIAS

¡ Viva la fiesta! Keine Erinnerung an die Kanaren ohne Fiesta. Denn hier zeigt sich etwas Wesentliches der kanarischen Lebensart: Man kann nicht nur feiern, vor allem, mal will noch feiern und die innere Motivation dazu kündet von einer authentischen Lebensfreude der Einwohner des Archipels.

 

Ob offiziöse, profane oder kirchliche Feste, überall spürt man Phantasie, Begeisterung und Lebenskraft. Unverkennbar bei allen Festen ist neben dem starken lokalen Bezug auch der fortwährende lateinamerikanische Einfluss auf Gestaltung, Kostüme, Procederes oder Musik.

 

Und wenn Sie irgendwo Wimpel in der Sonne flattern, von Ferne Musik und Lachen hören, ggf. Böller oder sogar am Abendhimmel Feuerwerke sehen: Gehen hin und genießen Sie jede sich bietende Fiesta, ob mit religiösem oder weltlichem Hintergrund, auf den Kanaren! 


HIER EINES DER BEKANNTESTEN LIEDER ...

VAMOS CANTEMOS SOMOS 7

 

Letra y música: Benito Cabrera

 

Vamos, cantemos, somos siete

sobre el mismo mar

siente el latir de un solo pulso

llegó navidad.

 

Fuerteventura, dunas y arena

aulaga y soledad.

Sobre Tindaya trae el viento

arcanos desde el mar

con un conjuro de libertad

amor, futuro y pan.

 

Por La Gomera silba una estrella

al cedro y al brezal

órganos de basalto cantan

nuestra unidad.

Coge el guarapo y ven a brindar

en esta navidad.

 

Vamos, cantemos...

 

Bajo las lavas de Lanzarote

duerme un corazón

en su latir cantan mi voz

los Novios del Mojón.

Iza el Janubio en mares de sal

sus velas rumbo al sol.

 

 

Apunta el Nublo

por Gran Canaria

el paso de mi andar

por los barrancos donde habita

el alma del Faycán.

Cuevas pintadas con mazapán

pregonan navidad.

 

Vamos, cantemos...

 

Canta la Palma por Sirinoque

el son de mi niñez.

Por Taburiente, arrullo y paz

almendras, flor y miel.

Con Los Enanos se hará verdad

la magia que soñé.

 

Teide y retamas por Tenerife

Aroman mi cantar

Vuela en Ucanca la esperanza

verde del pinar.

Un Tajaraste, ven a bailar

en esta navidad.

 

Vamos, cantemos...

 

Con las sabinas vive en El Hierro

El ansia de mi sed

Dormido en pozos aún está

El árbol Garoé.

Busca mi faro y encontrarás

la senda del ayer.

 

Traza tu rumbo por siete estrellas

y se forjarán

con el poder de una canción

caminos sobre el mar.

Canarias una sola será

en esta navidad.

 

Vamos, cantemos...


FEST- UND FEIERTAGE AUF DEN KANAREN 2017 | FIESTAS LABORALES/ FIESTAS LOCALES DE LA COMUNIDAD AUTÓNOMA DE CANARIAS PARA EL AÑ0 2017


OFFIZIELLE FEIERTAGE AUF ALLEN KANARISCHEN INSELN

FIESTAS LABORALES

 

1. Januar, Neujahr

1 de enero, Año Nuevo.

 

6. Januar

6 de enero, Epifanía del Señor.

 

13 de abril, Jueves Santo.

 

14 de abril, Viernes Santo.

 

1. Mai Tag der Arbeit,

 

30. Mai, Tag der Kanaren

30 de mayo, Día de Canarias.

 

15. August, Mariä Empfängnis

15 de agosto, Asunción de la Virgen.

 

12. Oktober, Nationalfeiertag Spaniens

12 de octubre, Fiesta Nacional de España.

 

1. November, Allerheiligen

1 de noviembre, Todos los Santos.

 

6. Dezember, Tag der Verfassung Spaniens

6 de diciembre, día de la Constitución.

 

8. Dezember, Tag der unbefleckten Empängnis

8 de diciembre, Inmaculada Concepción.

 

Weihnachten:

25 de diciembre, Natividad del Señor.

 

 

SPEZIELLE INSELFEIERTAGE

 

- En El Hierro: 1 de julio, Bajada de la Virgen de Nuestra Señora de los Reyes.

- En Fuerteventura: el 15 de septiembre, festividad de Nuestra Señora de la Peña.

 

- En Gran Canaria: el 8 de septiembre, festividad de Nuestra Señora del Pino.

 

- En La Gomera: el 9 de octubre, festividad de Nuestra Señora de Guadalupe.

 

- En Lanzarote: el 15 de septiembre, festividad de Nuestra Señora de los Dolores.

 

- En La Palma: el 5 de agosto, festividad de Nuestra Señora de las Nieves.

 

- En Tenerife: el 2 de febrero, festividad de la Virgen de Candelaria.

 

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Alle örtlichen Fiestas auf den Kanaren 2017, im Überblick (Spanisch)
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FIESTAS LA GOMERA (RÜCKSCHAU)


Source:Wikmedia-commons
Source:Wikmedia-commons

Die Fiestas Lustrales von La Gomera

 

" In diesem Jahr ist es wieder soweit: Alle 5 Jahre verwandeln die Fiestas Lustrales von September bis Jahresende La Gomera in eine bunte Festinsel. Zu diesem Anlass wird die Schutzheilige der Insel, die Jungfrau von Guadalupe, aus ihrer Kirche in Puntallana mit einer Schiffsprozession in die Hauptstadt San Sebastian gebracht. Und rund um diese Prozession feiert ganz La Gomera ein wochenlanges Fest!

 

Der Tag der Prozession fällt in diesem Jahr auf den 07. Oktober. Dann folgen Tausende von Menschen ihrer Jungfrau auf der gut acht Kilometer langen Route von der Kirche in die Hauptstadt. Den Weg legen die Anhänger der Jungfrau von Guadalupe im einheimischen Rhythmus mit Chacaras und Trommeln größtenteils tanzend zurück. Wie wichtig und bedeutsam dieser Festakt für Spanien und vor allem die Kanarischen Inseln ist, zeigt unter anderem der Fernsehsender Radio Television Canaria, der die Prozession und den am darauffolgenden Tag Gottesdienst überträgt.

 

Doch nicht nur religiöse Traditionen und Feierlichkeiten, sondern auch moderne, kulturelle und sportliche Events und Aktionen bestimmen das Inselbild in diesen Monaten. In den Herbstmonaten finden zahlreiche Konzertverantaltungen in den Abendstunden am berühmten Turm von San Sebastian, dem Torre del Conde, statt. Und zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe werden die Insulaner auch sportlich, wie die Austragung eines Inselmarathons am 12. Oktober demonstriert.

 

Die Fiestas Lustrales sind sowohl für die Einheimischen als auch für die Touristen, die die Kanareninsel in all ihren Facetten und ihrer Historie kennenlernen möchten, voller Reiz. Denn La Gomera begeistert ganzjährig mit einem milden Klima und einem breiten Angebot an Unterkünften, Freizeitmöglichkeiten und Gastronomie. Besonders beeindruckend ist allerdings die Natur: Geschützte Nationalparks machen rund ein Drittel der Insel aus – ein wahres Paradies für Naturliebhaber, Wander- und Trekkingfreunde sowie Touristen, die auf der Suche nach Ursprünglichkeit und einem nachhaltigen Lebensstil sind. Auf La Gomera finden Urlauber Ruhe, Erholung und Freude an Flora und Fauna, abseits des Massentourismus." Textquelle: Spanien-Info, Okt. 2013

 

Weitere informationen unter www.lagomera.travel

 


FIESTAS DE EL HIERRO (RÜCKSCHAU)


Der Weg der Virgen de los Reyres" über El Hierro  im Sommer 2013. Spource: GoogleMaps
Der Weg der Virgen de los Reyres" über El Hierro im Sommer 2013. Spource: GoogleMaps

EL HIERO: JULI 2013: Die "Bajada de la Virgen de Los Reyes" (Jungfrau der Könige) kündigt sich an!

 

Nur aller 4 Jahre gibt diesen außergewöhlichen Höhepunkt der kleinsten Insel des kanarischen Archipels. Eine Wallfahrt und Prozession zugleich ist diese "Bajada" eben, die sich auf insgesamt über 28 km  von der kleinen "Heimatkirche" der Jungfrau, der "Ermita de los Reyes", bis zur Stadtkirche der Hauptstadt Valverde. Und dieses Jahr ist es endlich wieder so weit! Vom 6. Juli bis 3. August heißt es: "¡Viva la Virgen!".

 

Es ist ein imposanter, festlicher, nicht leichtfüssiger, andererseits heiterer, weil tanzender Zug über Berg und Tal. Musik und Gesang sind bestimmend für seine Fortbewegung. Und es ist vor allem die Musik, die einen einerseits rhyhtmisch ergreift, andererseits beim fortwährenden Mitschwingen selbst als Zuschauer in eine Art Trance versinken lässt. Flöten (pitas) und vollvolumig und tief klingende Trommeln (tambores) bingen die Tänzer in ihren feminin amnutenden, reizvollen Trachten zum fortwährenden hüpfenden Schreiten, Springen, Drehen und wieder Voranschreiten ... 

 

Heute  ein Einblick in die Proben für den Umzug.

So klang es am 11.6.2013 in El Pinar .. (Source: Ayto. de El Pinar de El Hierro) 


DIE ROMERÍAS AUF ALLEN INSELN (RÜCKSCHAU)


Source: Ayto. de Tegueste
Source: Ayto. de Tegueste

posted in May of 2013

 

posted en May of 2013, Romerías auf Teneriffa 2013

 

Prächtig sind die Umzüge. Tanz und Gesang herrschen vor. Eine Mischung aus religiöser Erbauung und und viele Schätze noch echter Volkstümlichkeit ... das sind die "Romerías" auf allen Inseln. 

 

Historisch gesehen waren es eigentlich Wallfahrten, deshalb werden auch immer die Schutzheiligen des jeweiligen Dorfes, der Stadt oder der Region mitgeführt.

Rom und Romería! Wer nach Rom pilgert, ist ein Romero, und etwas mit Pilgern, sieht man von etlichen aversiblen Pilgerzutaten mal ab, ist bei der romerías der Kanaren der heilige Geist und der Glauben doch noch erhalten geblieben: Nach längerem Umherziehen, tanzen Singen, essen, Trinken usw. usw. endet das ganze in der wichtigsten Kirche am Orte.

 

Der/die  Heilige des Ortes oder eines des ganzen Sprengels wird auf diese Art und Weise häufig verehrt. Die romerías tragen denn auch seinen Namen. Auch wer sich als Außenstehender mit Kultur, Tradition und Geschichte der Kanarischen Inseln etwas schwer tut, findet via romerías einen eingängigen und oftmals auch emotional berührenden Zugang zu Inseln und Leuten.

 

Das Volk feiert! Man merkt schon, romerías sind auch heute noch auf allen Kanarischen Inseln die Volksfeste. Eigentlich sind sie Erntefeste, aber schon im April und Mai steigen die ersten, und nicht die „unberühmtesten“ von ihnen. Natürlich geht es noch nicht um Ernten, aber die wichtigsten Schutzheiligen kommen bereits jetzt zu ihren dankbaren Verehrern, Lobern, Danksagern und Feierfreudigen – und umgekehrt.

 

Genuss und Freude! Essen, trinken, tanzen, singen – also feiern, das ist die wahre Sache der Canarios in diesen sonnigen Zeiten des sogenannten ewigen Frühlings, der auch auf den Kanaren einen Übergang zum Sommer hat, wo es durchaus noch heißer werden kann. Bunt mit Blumen, Früchte und handwerklich fein gemachten Ernte-Mosaiken geschmückte Ochsenkarren dominieren das allseits Bild von trachtengekleideten Menschen in absoluter Feierlaune und Feststimmung. Natürlich fahren die Karren nicht leer herum sondern transportieren allerhand Leckereien des Festes, zum Beispiel hartgekochte Eier, Brot mit chorizo (Wurst), Käse, gegrilltes Fleisch und allerhand Fässchen und Fässern, aus deren Hähnen der jeweils für den Ort typische vino gezapft und im wahrsten Sinne aus-geschenkt wird.

 

Schenken und beschenkt werden! Ja, das Schenken und damit das soziale Gutsein wird erfreulicherweise groß gepflegt auf den Festen: Spätestens am Ende eines jeden Umzugs werden die mitgeführten Produkte als Gaben an soziale Einrichtungen, Kindergärten , Schule, Heime usw. ausgegeben.

 

Bodenständig! Romerías widerspiegeln vielerorts auf den Inseln die immer noch erhaltenen gebliebene bodenständigen Traditionen der Bauern. Als Landwirte oder Viehzüchter sind sie aus dem Erwerbsbild der Bevölkerung nicht wegzudenken und bilden eigentlich nach dem Tourismus die einzige noch einigermaßen erfolgsträchtige Wirtschaftsbranche im krisengeschüttelten Archipel. So finden denn auch teilweise noch Viehmessen, sogar „Viehsegnungen“ statt.

 

Text©byLeónWSchönau

 


ROMERÍA DE SAN ISIDORO DE GALDAR (SOURCE YOUTUBE)



FIESTAS AUF GRAN CANARIA


FIESTA DE LA VIRGEN DE LAS NIEVES


Immer Anfang August:

Agaete/ Puerto de las Nieves: Die Jungfrauvon Las Nieves kommt!

 

Es ist diese Zeit in Agaete der nicht enden wollenden Fiestas, der Freude und Ausgelassenheit des Feierns, der religiösen Besinnung und der Lebenslust zugleich.

 

So erlauben wir uns an dieser Stelle einen Bericht über die aktuellen Jungfrau-Feiern aus Agaete in diesen Tagen zu zitieren. Der Text stammt aus dem Online-Portal " info-norte-digital.com" /Gran Canaria. MCM-Korrespondentin Mura Graf war so freundlich und hat ihn für unsere Leser ins Deutsche übersetzt:

 

Die Jungfrau von Agaete ist jetzt in Agaete.
 
Nach fast einer Woche intensiven Feierns wachte Agaete am Sonntag, dem 5. August, sehr früh auf,
um die Jungfrau von Las Nieves, die jedes Jahr zu Besuch kommt, zu empfangen. Die Müdigkeit und die schiefgetanzten Absätze von der Rama (gemeint "Fiesta de La Rama")  lösten sich in Nichts auf vor der Ankunft der Jungfrau. Und mit den noch müden Körpern standen die Bewohner von Agaete auf, um die Jungfrau willkommen zu heißen, die bis zum 17.August bei ihnen bleiben wird.

 

Gegen 12 Uhr am Mittag machte sich das Komitee des Bürgermeisteramtes und eingeladene Autoritäten mit dem Heiligen Josef (San Jose) auf den Weg um die Heilige Jungfrau abzuholen. Sie kam aus Las Nieves in der Gesellschaft der gefühlvollen  Gemeinde und bei La Tronera verbeugte sich der Heilige Josef drei Mal vor der Jungfrau. Angekommen in Agaete gab das Feuerwerk, die Böllerschüsse der "Frau des Meres" ein Willkommen, um dann von allen Bürgern begleitet, durch den ganzen Ort, wie jedes Jahr, getragen zu werden. Nach der Messe in der Kirche, kam der Augenblick, um mit seinen Nachbarn, und, wie jedes Jahr, die Bochinches zu besuchen, um dort einen Aperitif
zu nehmen. Dann ging man nach Hause um im Kreise seiner Familie das "Día de Las Nieves"-Mittagessen zu essen.

 

Am späten Nachmittag traf man sich wieder bei den Bochinches und schloss damit eine besondere und erwünschte Rama ab und kam ins süße Träumen über ein Agaete voller grüner Äste. Dieses alles mit Freunden und Familie,  die mit einem zusammen die Festtage (días de fiestas) verbracht haben.

 

Anmerkung von Mura Graf: Mit  "Bochinches" werden billige Kneipen bezeichnet. An Festtagen werden in den Orten einfgache Buden aufgebaut, früher stillgelegte Geschäfte sogar kurz wiedereröffnet und auch Haustüren weit geöffnet, um von dort aus (mit einem Brett davor als Theke) Getränke zu verkaufen. Die echten Bars, Restaurants oder Kneipen haben dagegen in dieser Zeit geschlossen.